Fahrradbekleidung

Heute kann man sich auf dem Rad modisch, sicher, qualitativ gediegen, praktisch und ganz verschieden kleiden. Je nachdem, zu was für einer Tour man mit dem Fahrrad aufbricht.

In dem City Bike Blazer Josefina in Marine-Dunkelblau von Amity geht die Dame erhobenen Hauptes vom Fahrradstellplatz ins Büro. Und auch als Herr im Kurzmantel Franz riskiert man im Kollegenkreis keine hochgezogene Augenbraue: Man trägt einen Trenchcoat von klassischem Chic in Beige. Dass der winddicht, wasserabweisend, atmungsaktiv und wenig schmutzempfindlich ist, glaubt der Betrachter sofort. Der Etaproof heißende dicht gewebte und imprägnierte Baumwollstoff der Schweizer Weberei Stotz fühlt sich auch gut an. Was man nicht sofort sieht, sind die Details, die aus den zwischen rund 350 und 400 Euro kostenden Jacketts und Kurzmänteln von Amity funktionale Bekleidung für Radfahrer machen. Die Ärmelmanschetten lassen sich umklappen, der Kragen hochschlagen und der geknöpfte Rückenriegel wenden: So werden an den drei Stellen Reflektorstreifen aus Scotchlite von 3M sichtbar. An Taschen ist kein Mangel: zwei abgedeckte Einschubtaschen und eine Brusttasche außen, innen sind es vier, eine mit einem Reißverschluss und eine mit Knopf gesichert. Der Mantel hat außen auf der Brust keine Tasche, aber dafür unter den Achseln Zipper zur Lüftung.

Die tadellos verarbeitete Oberbekleidung aus Dortmund ist sozusagen der eine Pol von feiner Fahrradbekleidung: perfekte Unauffälligkeit.

Quelle: FAZ Ausgabe vom 23.05.2013, Mehr unter: FAZ-Fahrradbekleidung

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